Schwester Jordana und der Moderator Rainer Maria Jilg machen eine Reise. Auf dem Weg durch den Nahen Osten setzen sie sich mit ihrem eigenen Glauben auseinander, mit der Bedeutung und Rechtfertigung der Religion in der heutigen Zeit.
Sie gehen der Frage nach, warum die heiligen Schriften mit ihrer Botschaft der Liebe bis heute als Begründung für Intoleranz und Gewalt herhalten müssen. Statt Experten zu interviewen, entfalten und entwickeln die Protagonisten ihre eigene Haltung im Zusammentreffen mit den verschiedensten Menschen entlang der Strasse.
Rainer Maria Jilg | 33 Jahre
Als Fernsehmoderator (ZDFkultur) ist Rainer Maria Jilg Teil der bunten, oftmals oberflächlichen und in vieler Hinsicht gottlosen Medienwelt; ist Teil einer modernen Kultur, die für viele konservative Katholiken mitverantwortlich dafür ist, dass so viele Menschen sich selbst an Gottes Stelle gesetzt haben, dass die Sitten verfallen und die Schöpfung zerstört wird.
Schwester Jordana | 42 Jahre
Sie ist Ordensschwester (Dominikanerinnen von Bethanien) und Erziehungsleiterin eines Bethanien-Kinderdorfes. Jordana ist sehr fernseherfahren und hat eine lange Zeit das Wort zum Sonntag in der ARD gesprochen. Ab und zu hat sie auch schon bei Spielshows größere Summen für das Kinderdorf und andere Projekte erspielt. Jordana ist sehr lebenslustig und gleichzeitig tief im Glauben verwurzelt. Wir wollen diesen besonderen Blickwinkel erleben, hinterfragen und vielleicht sogar verstehen.
Charlie (44)
Radio und Quasselstrippe - hängt sich permanent in die Gespräche von Schwester Jordana und Rainer hinein. Inwiefern das hilfreich ist, wird der Film zeigen. Da sollten wir und überraschen lassen.